Monatsarchiv: Juli 2013

La strage di Ustica / Battle over Ustica / OVNIS et L’affaire Ustica

Su « REPUBBLICA » del 27. Giugno 2013

 Strage di Ustica, il monito di Napolitano.

„Accertare responsabilità nazionali ed estere“

Il presidente della Repubblica scrive alla presidente dell’Associazione delle vittime del disastro e denuncia le „inquietanti ombre e opacità“ che hanno „coperto le indagini“

 ROMA – „Sulla strage di Ustica vanno accertate le responsabilità nazionali ed estere“. Così il presidente della Repubblica Giorgio Napolitano in un messaggio inviato a Daria Bonfietti, presidente dell’Associazione delle vittime del disatro di cui oggi ricorre il 33° anniversario. Il capo dello Stato denuncia anche le „inquietanti ombre e opacità“ che hanno „coperto le indagini“ fino ad ora.

 Napolitano, nel suo messaggio, dice anche di essere certo che „l’impegno delle istituzioni e di tutti i cittadini perchè si onorino i principi di verità e di giustizia“.

 Le indagini sul Dc9 dell’Itavia precipitato vicino Ustica con 81 persone a bordo non hanno mai prodotto una verità dal punto di vista penale anche se la Cassazione, in sede civile, in una sentenza in cui ha riconosciuto un risarcimento ai parenti delle vittime lo scorso 28 gennaio, motivava la condanna dello Stato e dell’Aviazione italiana sostenendo che fosse „congruamente motivata la tesi del missile“.

 Intorno al disastro aereo, infatti, si discutono tre posizioni principali: il cedimento strutturale, una bomba che ha fatto esplodere l’aereo in volo oppure la tesi di un missile partito per sbaglio da aerei militari di Paesi Nato in volo nel quadrante nella notte dell 27 giugno 1980 o da navi da guerra.

 „E‘ arrivato il momento che la Francia chiarisca una volta per tutte quale sia stata la sua posizione e il suo coinvolgimento nella strage di Ustica, non soltanto rispondendo alle rogatorie internazionali, ma con una dichiarazione pubblica da parte delle sue massime cariche istituzionali“ dichiara il direttore dell’Avanti!, Giampiero Marrazzo, autore insieme al collega Gianluca Cerasola del film inchiesta „Sopra e sotto il tavolo“, realizzato con l’intervista esclusiva al Presidente emerito della Repubblica Francesco Cossiga. Che parlò della responsabilità dei militari francesi nell’abbattimento del Dc9 dell’Itavia. „Quel 27 giugno del 1980 – continua Marrazzo – è accertato processualmente che sopra i cieli di Ustica vi fosse una battaglia aerea internazionale, a cui presero parte, con buona probabilità stando alle parole di Cossiga, anche i francesi. E‘ per questo che a distanza di oltre trent’anni, non è possibile continuare ad aspettare per sapere chi abbia sparato quel missile e quale fosse il motivo. Il nostro Paese deve fare chiarezza, lo deve alle vittime del disastro e ai suoi familiari“.

 Intanto l’Avvocatura dello Stato starebbe valutando un „ricorso per revocazione“ alla Corte di Cassazione per cancellare la sentenza della stessa Cassazione con la quale è stato dato il via libera definitivo al risarcimento, per 1,2 milioni di euro ciascuno, ai familiari di tre vittime della strage di Ustica.

 Umberto Telarico ha scritto un ottimo libro su la strage di Ustica. Sembrerebbe che in questo caso anche gli UFO hanno un ruolo principale.

 Scarica il pdf qui :

Umberto Telarico – Strage Ustica

 Itavia-Flug 870

Am Abend des 27. Juni 1980 stürzte Itavia-Flug 870, eine Douglas DC-9 der italienischen Gesellschaft Itavia mit der Kennzeichnung I-TIGI, nördlich der italienischen Insel Ustica auf dem Wege von Bologna nach Palermo aus zunächst ungeklärter Ursache ins Tyrrhenische Meer. Alle 81 Insassen starben bei diesem Flugzeugunglück, das in Italien als „strage di Ustica“ (das Ustica-Blutbad) bekannt wurde. Erst nach jahrelangen Ermittlungen wurde bekannt, dass das Flugzeug aufgrund eines Treffers durch eine militärische Luft/Luft-Rakete abgestürzt war. Ebenso stellte sich erst Jahre später heraus, dass in der Nähe des Absturzes gleichzeitig ein Luftkampf zwischen einer größeren Zahl bis heute nicht identifizierter Kampfflugzeuge der NATO und zwei libyschen MiG-23 stattgefunden hatte. Ob die Itavia-Maschine irrtümlich dort hineingeriet oder durch eine Verwechslung abgeschossen wurde, ist ungeklärt und Gegenstand zahlreicher Spekulationen. Durch die sich seit nunmehr drei Jahrzehnten hinziehenden Ermittlungen und deren jahrelange massive Behinderung durch italienische Militärs und Geheimdienste ist Ustica bis heute ein sehr präsentes und emotionales Thema in Italien.

Zum 33. Jahrestag hat der italienische Staatspräsident einen Appell ausgerufen. Man solle doch endlich den Fall aufklären. Insbesondere appelliert er an die Geheimdienste, nicht nur der italienischen. Man schulde dies den Angehörgen. Dies tat er auch schon vor drei Jahren. Sein Vorgänger Cossiga warnte Journalisten, Ermittlungen zu betrieben, sie könnten plötzlich durch einen Unfall umkommen.

Interessant ist dieser Fall auch weil sich XY ein Buch verfasst hat, der den Vorfall minutioös aufarbeitet und noch zu weiteren Schlussfolgerungen kommt, dass nämlich auch (erwiesenermassen) mehrere unbekannte Flugobjekte just in diesem Zeitfenster über dem Mittelmeer registriert worden sind. Es bleibt allerdings weiterhin Spekulation, ob alles in einem einzigen Zusammenhang gesehen werden muss.

 Eine Reihe von Todesfällen von Angehörigen der italienischen Luftwaffe führte zu Gerüchten, dass eine Verschwörung versuche, Mitwisser und Tatbeteiligte zu beseitigen.

 Am 8. August 1980 starb Oberst Pierangelo Tedoldi bei einem Verkehrsunfall. Tedoldi war als Nachfolger des Kommandeurs der Luftwaffenbasis von Grosseto, Oberst Nicola Tacchio, nominiert.

 Er hatte sein Kommando aber zum Zeitpunkt seines Todes noch nicht angetreten. Auf dieser Basis landete am Abend des 27. Juni der Abfangjäger mit den Piloten Nutarelli und Naldini, nachdem sie zuvor bei Florenz den Weg der DC-9 gekreuzt hatten.

 Am 9. Mai 1981 starb Hauptmann Maurizio Gari an Herzversagen. Er war 37 Jahre alt, Kommandeur der Radarstation von Poggio Ballone bei Grosseto und in der Nacht des 27. Juni einer der drei anwesenden Offiziere.

 Am 23. Januar 1983 kam der Bürgermeister von Grosseto, Giovanni Battista Finetti, durch einen Autounfall ums Leben. Er hatte durch Luftwaffenoffiziere davon erfahren, dass am Abend des 27. Juni von dem nahegelegenen Flugplatz zwei Abfangjäger aufgestiegen waren, um eine libysche MiG abzuschießen.

 Am 20. März 1987 wurde der Luftwaffengeneral Licio Giorgeri, Radarexperte und Mitglied des Flugleitstabes, der sich in der Absturznacht in einer PD 800, einem Spezialflugzeug für elektronische Kriegführung, über Ustica befand, von einem sogenannten Terrorkommando Unione combattenti comunisti erschossen. Später stellte sich heraus, dass der Anführer des Mordkommandos vom Innenministerium bezahlt worden war.

 Am 30. März 1987 wurde der Feldwebel Alberto Dettori erhängt an einem Baum gefunden. Er war in der Nacht des 27. auf den 28. Juni einer der wachhabenden Offiziere in der Radarstation von Poggio Ballone.

 Am 28. August 1988 starben die oben erwähnten Piloten Ivo Nutarelli und Mario Naldini beim Flugtagunglück von Ramstein. Die beiden Piloten waren für eine Aussage vor dem Untersuchungsausschuss zu dem Itavia-Flug 870 geladen, sie hätten etwa eine Woche nach dem Ramstein-Unglück aussagen sollen.

 Am 1. Februar 1991 wurde Luftwaffenfeldwebel Antonio Muzio erschossen. Er war 1980 in der Radaranlage von Lamezia Terme beschäftigt.

 Am 2. Februar 1992 starb der Luftwaffenfeldwebel Antonio Pagliara bei einem Autounfall. Er war 1980 in der Radaranlage von Otranto beschäftigt.

 Am 2. Februar 1992 stürzte der Geheimdienstoffizier Sandro Marcucci, der am Abend des 27. Juni 1980 im Einsatzstab Dienst hatte, vor seiner Vernehmung mit einem Sportflugzeug ab.

 Am 12. Januar 1993 wurde der Luftwaffengeneral Roberto Boemio in Brüssel von unbekannten Tätern erstochen. Der inzwischen pensionierte Offizier war am 27. Juni 1980 abends Kommandant der Radarzentrale Martina Franca und galt als wichtiger Zeuge.

 Am 21. Dezember 1995 wurde Franco Parisi erhängt an einem Baum aufgefunden. Er war 1980 in der Radaranlage von Otranto beschäftigt und hatte wenige Tage zuvor eine Vorladung zur Aussage vor Gericht erhalten.

 Eine inzwischen unüberschaubare Anzahl weiterer ungewöhnlicher Todesfälle in den Reihen der Aeronautica Militare wurde im Laufe der Zeit mit den Geschehnissen vom 27. Juni 1980 in Verbindung gebracht; meist mit der Begründung, die Verstorbenen seien kurz zuvor an geheime Informationen zum Fall Ustica gekommen.

 Umberto Telarico hat ein sehr gutes Buch über den Fall geschrieben und es scheint, dass auch UFOs in dem Fall verwickelt sind. Zu dieser Zeit wurden auch mehrere unbekannte Objekte registriert. Er vermutet, dass die NATO diese abschiessen wollte. Leider ist das Buch vorläufig nur auf italienisch erhältlich.

 La tragédie d’Ustica

La tragédie d’Ustica est le nom généralement retenu en français pour désigner l’accident du vol 870 Itavia, un DC-9-15 civil construit en 1966, qui s’abîma en mer Tyrrhénienne, près de l’île d’Ustica (nord de la Sicile), le 27 juin 1980 à 20 h 59, lors d’un vol Bologne-Palerme. En italien, on parle de strage d’Ustica (« massacre d’Ustica »).

 Les 81 personnes à bord sont mortes dans la catastrophe, et les causes de l’accident n’ont jamais été éclaircies. Rapidement écartée, la thèse de l’accident a fait place à des soupçons d’attentats, d’autant plus crédibles étant donné le contexte de l’époque. Depuis 1999, l’enquête du magistrat italien Rosario Priore s’oriente vers la thèse d’un tir de missiles d’un avion de l’OTAN, qui aurait été français ou américain : celui-ci aurait abattu par erreur le DC-9 en pourchassant un MIG-23 libyen qui se serait dissimulé derrière (technique courante pour échapper à la détection radar). Cette thèse avait déjà été évoquée par la Commissione Stragi (it) établie en 1988.

 L’ex-président de la République Francesco Cossiga, et Rosario Priore ont évoqué une tentative d’assassinat de Kadhafi. Deux mois auparavant, le président du Tchad, Goukouni Oueddei, avait annoncé à Tripoli la fusion de son pays avec la Libye, ce qui avait suscité une forte réprobation de la France.

 Plusieurs thèses se sont affrontées à ce sujet au cours des ans. L’enquête administrative puis judiciaire a écarté tout défaut de construction de l’appareil, tandis que la possibilité qu’une bombe ait été posée dans les toilettes a été écartée. Néanmoins, en 1987, le ministre italien Giuliano Amato débloqua des fonds pour que l’institut français Ifremer (Institut français de recherche pour l’exploitation de la mer) puisse récupérer le fuselage, immergé à 3 700 mètres sous l’eau. La société décela des traces d’explosifs sur la carcasse.

 Étant donné le contexte de l’époque (années de plomb et la stratégie de la tension), la possibilité d’un attentat avait souvent été évoquée, à tel point que la Commissione Stragi (it) établie en 1988 et chargée d’enquêter sur les attentats commis en Italie s’était auto-saisie du dossier. Dirigée par le sénateur communiste Giovanni Pellegrino, celle-ci qualifia l’accident d’« attentat d’Ustica » (strage di Ustica) et conclut dans son rapport :

 «  L’incident du DC-9 eut lieu suite à une action d’interception militaire, le DC-9 fut abattu, la vie de 81 citoyens innocents détruite par une action qui a été de fait une action de guerre, une guerre réelle non-déclarée, une opération de police internationale secrète contre notre pays, dans laquelle ses frontières et ses droits ont été violés. »

 N’ayant cependant pas réussi à identifier les responsables, elle archiva le dossier.

 Umberto Telarico ha écrit un très bon livre sur l’argument. Il pense que des OVNIS ont un rôle très important dans l’affaire.

Malheureusement le pdf è seulement en italien.

 The case Ustica

Thirty-three years ago, Itavia Airlines flight 870 took off from Bologna bound for Palermo with 81 passengers and crew aboard. An hour into the flight, it disappeared from the radar screens. The last message received from the pilot was a routine call to ground control, informing them that he was about to start his descent, followed by an exclamation of surprise that was abruptly cut short.

A few hours later, wreckage from the DC-9 was spotted in the Tyrhennian Sea off the island of Ustica, near Sicily. There were no survivors.

 The cause of the tragedy remains one of the Italy’s most enduring mysteries and there was a painful reminder recently that the case has still to be resolved when the stricken plane made its final journey back home to Bologna.

 For years it has been languishing in an aircraft hangar in Rome having been put back together by air accident investigators, while various panels and commissions tried to find the truth about the crash.

 Its 11-hour journey across central Italy was an eerie sight. The nose of the commercial airliner was on the lead lorry, enclosed in a plastic wrapping like a transparent shroud, followed by sections of the fuselage, both wings and finally the tail. „It looked like a wounded bird,“ noted La Repubblica.

 The wreckage was received by families of the victims, still mourning the loss of their loved ones. Elena de Domincis, whose sister Rosa was a stewardess aboard the fated flight, touched the fuselage as if it was a sacred relic and said:“ Finally, I have a place where I can imagine Rosa … before there was only the sea.“ The plane is to go on display next year in Bologna’s Museum of Memory.

 When the passenger jet crashed, the immediate theory was that it was a tragic accident caused by some kind of mechanical or structural failure.

 Then there was the suggestion that terrorists could have planted a bomb, although that theory was rejected, and in 1999 an exhaustive investigation by Judge Rosario Priore, one of Italy’s most respected legal figures and an expert on terrorism cases, gave the definitive version of what happened. He concluded that the plane had probably been caught in a dogfight between NATO jetfighters and Libyan MiGs.

 Radar evidence showed that there had been intense military activity in the area on the night Flight 870 was heading innocently towards Palermo, including the presence of US, French and Libyan military aircraft and an aircraft carrier that, according to some reports, was British.

 The investigating magistrate said he believed there had been a plot to shoot down a plane carrying Libya’s Colonel Muammar Gadafy and that the commercial airliner had been unwittingly caught up in the „war-like scenario“. He said the passenger jet had either been brought down by a missile or had plunged into the sea after swerving to avoid a mid-air collision with one of the jetfighters.

 In his 5,488 page report, Mr Priore said he could not say for sure who had caused the deaths of the 81 people on board but he said that his investigation and previous investigations into the tragedy had been deliberately obstructed by the Italian military and members of the secret service, who had complied with requests from NATO to cover up the tragedy.

 Four Italian air force generals and five other people were indicted, charged with high treason and perjury. They denied all the charges and although the case went ahead, it collapsed because of time restraints and insufficient evidence.

 There is now a glimmer of hope that there will be a new inquiry and that those responsible may yet be brought to justice. Italian senator Walter Vitali has called on the countries involved – the US, France, Britain and Libya – to collaborate with any future investigation in Italy and to reveal once and for all what happened on the night of June 27, 1980.

 „We still hope the truth will come out,“ said Daria Bonfietti, who lost her brother in the crash and who is chair of an association of relatives of the victims. She told Guardian Unlimited: „We know that very probably the plane was struck down by a missile. Too many people have been keeping this secret for too long but we will not give up until we know everything that happened.“

 She said she hoped the newly elected government of Italian prime minister Romano Prodi would press for an explanation „from the allies that are involved because they have never answered our requests for information“.

 Italy’s president, Giorgio Napolitano, has also given his support to a new inquiry. „Time is no obstacle in the search for truth,“ he said.

 Umberto Telarico has written a very good book about the subject. He suspects that also UFOs have to do with the case. There is a evidence that the NATO was involved with a battle against the UFOs.

Quellen/Source : Zeitungsartikel, Wikipedia und U. Telarico « La strage Ustica »

 The pdf is unfortunately only in italian.

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